Inge, Hans und Bärbel – Lieblingspuppen aus Kindertagen

Die erste große Sonderausstellung des Husumer Weihnachtshauses im Jahr 2010 zeigt unter dem Titel 'Inge, Hans und Bärbel – Lieblingspuppen aus Kindertagen' historische Puppen aus der Sammlung Gisela Neels. Zu sehen sind Puppen der Firmen Schildkröt, Käthe Kruse und Goebel sowie einzelne Puppen anderer Firmen, außerdem Puppenaccessoires.
Die älteste hier gezeigte Puppe ist 'Hilda', eine Babypuppe mit Echthaar und Schlafaugen von der Firma Kestner jun. aus dem Jahr 1915. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt bei den Schildkröt-Puppen mit Beispielen aus mehreren Jahrzehnten sowie einigen Replikaten alter Puppen, die seit den 80er-Jahren wieder im Handel sind. Dank des gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommenen Celluloids, das zunehmend frühere Materialien wie Porzellan in der Puppenherstellung ersetzte, entwickelten sich Puppen in den Folgejahren von gehüteten Objekten zu wirklichen Spielsachen für Kinder. Bei den im Weihnachtshaus gezeigten Puppen handelt es sich daher auch überwiegend um bespielte Puppen, wie man sie in den Kinderzimmern tatsächlich fand.
Zu sehen sind außerdem verschiedene Puppenkleider und -möbel, Puppenwagen, Puppengeschirr und -herd, die zusammen mit weiterem Spielzeug einen lebendigen Eindruck davon vermitteln, wie ein Spielzimmer in den 50er- und 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts ausgesehen haben könnte.
Der Weihnachtshaus-Laden von 1890 greift das Thema der Ausstellung auf und erweitert sein weihnachtliches Sortiment um einige der schönsten Puppen.