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Puppe, Eisenbahn und Teddybär

Aktuelle Sonderausstellung

Der Weihnachtsabend im Spiegel alter Fotos: Leuch­tende Kinder­augen unter dem Weihnachts­baum. Die vergilbten Fotos aus Kinder­tagen verraten viel mehr, als die typischen Geschenke für die Kinder. Sie zeigen die Veränderungen in Mode und Raumkultur und die wirt­schaftliche Entwick­lung der jeweiligen Zeit. Auch der Hintergrund der abgelichteten Familie lässt sich erahnen, großbürgerlich oder aus einfachen Verhältnissen. Eines verbindet aber alle: Die Freude der Kinder am Heiligen Abend und die Begeisterung, mit der die Gaben in Besitz genommen werden. Die Ausstellung zeigt alte Familienfotos in Verbindung mit ausgewählten Spielsachen, Kleidung oder Tannenbaumschmuck, die beispielhaft für die Zeit und das schönste Fest im Jahreskreis stehen.

Hans Christian Andersens Weihnachten

Weihnachtsausstellung vom 11. November 2017 bis zum 12. Januar 2018

Aufzeichnungen und Briefe rund um das Weihnachtsfest dienen seit dessen Anfängen als Quelle zur Forschung über das schönste Fest des Jahres. Wobei man insbesondere in dem Werk der Dichter fündig werden kann. Regionale Festbräuche verbreiteten sich im 18. und 19. Jahrhundert durch privaten Briefwechsel und ausgedehnte Reisen der Schriftsteller nicht nur im Freundes- und Bekanntenkreis, sondern auch über die Grenzen des deutschen Sprachraums ins benachbarte Ausland hinaus und später durch die Auswanderer bis in die „Neue Welt“.

Hans Christian Andersen (1805–1875), der bekannte dänische Märchendichter, war ähnlich wie sein Zeitgenosse Theodor Storm ein begeisterter Freund des Weihnachtsfestes und gilt als einer der Väter der dänischen Weihnacht. Alles beginnt mit einem Weihnachtsfest auf Gut Holsteinborg, wo Hans Christian Andersen im Kreise der adligen Familie einen Weihnachtsabend mit einem nach deutscher Tradition geschmückten Tannenbaum erlebt. Fasziniert von diesem mit blauen, weißen und roten Kerzen, goldenen Eiern und Nüssen sowie vielerlei selbst hergestelltem Papierschmuck gestalteten Tannenbaum, schreibt er, wieder zu Hause angekommen, für seine Landsleute das berühmte Märchen „Der Tannenbaum“. Weitere Märchen und Erzählungen mit weihnachtlichen Inhalten erscheinen. Wie in vielen seiner Texte thematisiert Andersen die großen sozialen Ungleichheiten zwischen Arm und Reich, die in der kalten und dunklen Jahreszeit rund um das Fest besonders sichtbar werden.

Neben den bekannten Werken verbindet man in Dänemark Hans Christian Andersen mit der alten skandinavischen Weihnachtstradition, Papierschnitte herzustellen und darüber hinaus Jule-Devise zu fertigen. Es handelt sich dabei um kurze Verse, die als Geschenkbeigabe das entsprechende Objekt oder den Beschenkten ins rechte Licht rücken sollten. Fantasievolle und aufwändige Papierschnitte als Schmuck für den Weihnachtsbaum oder als Gastgeschenke für die Familien, bei denen er die Festtage verlebte, sind bis heute gut gehütete Zeugnisse dieser Weihnachtsfeste.

Ähnlich wie Theodor Storm in Schleswig-Holstein wird Hans Christian Andersen zum Vorreiter für dänische Weihnachtsbräuche und Dekoration. Auch wenn die beiden Dichter sich nachweislich nie getroffen haben und auch sonst keinen Kontakt hatten, so wird Andersen viele der Ideen aufgegriffen haben, die von Storm nicht nur in wochenlanger Festvorbereitung umgesetzt, sondern bis ins Detail in seinen Briefen an seine Freunde und damit auch für die Nachwelt festgehalten wurden.

Torkild Hinrichsen, der bekannte Weihnachtsforscher, hat erstmalig die in Deutschland weitgehend unbekannte Seite des Dichters beleuchtet. Mit neuen, eigenen Übersetzungen der bekannten Weihnachtsmärchen und Jule-Devisen aus Andersens Feder und vielen Rekonstruktionen der historischen Papierschnitte stellt er das Verhältnis von Hans Christian Andersen zum Weihnachtsfest in ein neues Licht.  Gleichzeitig schafft er mit seinem reich bebilderten, im Husum Verlag erscheinenden Buch „Hans Christian Andersens Weihnachten“ die Grundlage für die diesjährige Sonderausstellung im Weihnachtshaus.

Viele begeisterte Besucher im Weihnachtshaus

Immer wieder bekommen wir viel Lob von Besuchern des Weihnachts­hauses. Dies schreibt Lise Brastrup Clasen aus Dänemark in ihrem Blog www.dukkedroemme.dk über die Puppenausstellung:

Ein außergewöhnliches Museum

Auf seiner Internetseite shz.de stellt der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag derzeit die außergewöhnlichsten Museen in Schleswig-Holstein vor. Da ist natürlich auch das Weihnachtshaus dabei. Hier geht es zum Artikel.

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