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„Das schönste Spielzeug der Welt“ - Miniaturspielzeug aus dem Erzgebirge

Ausstellung vom 9. November 2019 bis 25. Oktober 2020

„Das schönste Spielzeug der Welt“ – So bezeichnete der Dresdner Spielzeughändler und Sammler Richard Zeumer die Miniaturwelt aus dem Erzgebirge. Zunächst waren es Spielzeug­designer an der Königlichen Kunstgewerbe­schule in Dresden, die mit Professor Oskar Seyffert, dem späteren Gründer des Museums für Sächsische Volkskunst in Dresden, die Idee zu einer Art Reform­spielzeug hatten. Es entstand ein Heimat-Spielzeug, das die Fantasie anregen sollte und dabei die Bereiche Stadt und Land, Natur und Technik auf der Höhe der Zeit im Spiel abbilden konnte. Häuser, Tiere und Menschen in Kombination mit Fahrzeugen und auslegbaren Gelände­platten ließen sich immer wieder neu kombinieren.

Mit dem „Erzgebir­gischen Dörfchen“ wurde das erste Päda­gogische Spielzeug auf den Markt gebracht, das in seiner Aussage­kraft bis heute fast unübertroffen ist. Betrachtet man es in seiner ganzen Vielfalt, so ergibt sich ein kultur­geschichtlicher Blick in die Zeit von der Jahrhundert­wende bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Was früher die Kinder­herzen entzückte, gehört heute für Erwachsene zum raren Sammel­objekt.

Die Ausstellung umfasst nicht nur Miniatur­spielzeug zu verschiedenen Szenen aufgebaut, sondern zeigt anhand von Original­verpackungen, alten Muster­blättern und Geschäfts­papieren die Idee, das Angebot und die Vermarktung der kleinen Kostbar­keiten. Exponate aus der gegenwärtigen Produktion einiger weniger Hersteller, die noch nach alten Vorlagen arbeiten, runden die Ausstellung ab.


Wenn der Christbaum Mode trägt

Ausstellungsbeginn: 20. November 2020

Christbaumschmuck – ob traditionell oder ausgefallen – ist heute so vielfältig wie das Leben. Früher umfasste das Angebot meist nur Kugeln und Vögel in vielen Varianten, wobei jährlich lediglich einige Formen oder Farbvarianten hinzukamen. Die Weihnachts­kiste wurde von einer Generation an die nächste weitergegeben und nur um einzelne Objekte erweitert. Heute ist das Angebot jedoch so vielfältig, dass der Baum­schmuck je nach Zeit­geschmack gern auch in kürzeren Abständen ausgetauscht wird.

 

Die großen Hersteller bieten nunmehr jedes Jahr ganz neue Themen in verschiedenen Facetten an. Da werden Objekte aus Sorti­menten mit so wohlklingenden Namen wie „Hello Beauty“, „French Coffee“ und „An der Küste“ offeriert. „Köstlich­keiten“ lassen den Baum zum Gourmet-Kunstwerk werden. Daneben ist das Angebot für Sportfans oder Oktoberfest-Liebhaber genauso umfangreich wie für Auto- oder Modebegeisterte. Filmfiguren und Kreationen der großen Spielzeug­hersteller oder die fast täuschend echte Produktpalette der Schnell­restaurants sind besonders für das jüngere Publikum gedacht, während sich das Thema „Frivole Weihnachten“ eher an Erwachsene wendet.

 

Die Ausstellung bietet neben einigen historischen Beispielen einen überraschenden und faszinierenden Überblick über die Figurenwelt moderner Weihnachts­bäume.

Viele begeisterte Besucher im Weihnachtshaus

Immer wieder bekommen wir viel Lob von Besuchern des Weihnachts­hauses. Dies schreibt Lise Brastrup Clasen aus Dänemark in ihrem Blog www.dukkedroemme.dk über die Puppenausstellung:

Ein außergewöhnliches Museum

Auf seiner Internetseite shz.de stellt der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag derzeit die außergewöhnlichsten Museen in Schleswig-Holstein vor. Da ist natürlich auch das Weihnachtshaus dabei. Hier geht es zum Artikel.

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