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Museumsnacht im Weihnachtshaus

Am 2. August – 17 bis 24 Uhr

Anlässlich des deutschen Kriegseintritts in den Ersten Weltkrieg vor einhundert Jahren am 1. bzw. 3. August veranstalten wir am 2. August 2014 eine Museumsnacht zum Thema Weihnachten im Ersten Weltkrieg.

 

Gleichzeitig eröffnen wir die Kabinett-Ausstellung „Bis Weihnachten wieder daheim?“ (s. u.), die Zeitdokumente, Kriegsspielzeug und patriotischen Christbaumschmuck aus dem Ersten Weltkrieg zeigt. Einführungen bietet Alix Paulsen um 18 Uhr und um 21 Uhr an.


Zur Museumsnacht ist das Weihnachtshaus von 17 bis 24 Uhr geöffnet. Interessierte Besucher haben daher die Gelegenheit, in allen Räumen sowie in der Sonderausstellung „Verborgene Schätze in alten Schachteln“ auf Entdeckungstour zu gehen.

Der Eintritt ist frei.

Bis Weihnachten wieder daheim?

Sonderausstellung zum Thema "Weihnachten im Ersten Weltkrieg"

Anfang August 2014 jährt sich zum hundertsten Mal der Beginn des Ersten Weltkriegs. Das Weihnachtshaus zeigt aus diesem Anlass eine kleine Kabinett-Ausstellung, die ab 2. August bis in das Jahr 2015 hinein zu sehen sein wird.

1914 eskaliert das jahrelange Wettrüsten der europäischen Staaten, es ist der Beginn des Ersten Weltkrieges, der sich bis in den November 1918 hinziehen wird. Entgegen der ersten Euphorie der deutschen Bevölkerung, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen zu Weihnachten beendet sind, beginnt ein jahrelanger Graben- und Stellungskrieg, der geprägt ist von Materialschlachten und hohen Verlusten unter den Soldaten. Viele der jungen, oft kriegsfreiwilligen Soldaten fallen schon nach kurzer Zeit. Insgesamt fordert der Erste Weltkrieg zehn Millionen Todesopfer und rund doppelt so viele Verletzte. 

 

Vor diesem Hintergrund sind die Frontberichte, die Liebesgaben an die Soldaten, die den Krieg abbildenden Spielzeuge und patriotischer Christbaumschmuck und Postkarten Zeugnisse einer leidvollen Zeit. Und doch ist das Weihnachtsfest auch in den Kriegsjahren ein Fest, das wo immer möglich in der Familie oder auch an der Front gefeiert oder zumindest mit einigen weihnachtlichen Objekten aus dem Alltag an der Front herausgehoben wird.

 

Das ungewöhnlichste Weihnachtserlebnis des Ersten Weltkrieges ist die unautorisierte Waffenruhe an der deutsch-französischen Front am Weihnachtsabend und am ersten Feiertag 1914. Soldaten, die sonst keine Gelegenheit auslassen, den Feind auf der anderen Seite tödlich zu verletzen, lassen die Waffen ruhen. Sie singen Weihnachtslieder und tauschen im Niemandsland kleine Geschenke aus. Teilweise sind die Kronen der deutschen Schützengräben mit beleuchteten Tannenbäumen bestückt. Ein einmaliges Ereignis in diesem Krieg. In den Folgejahren achten die Vorgesetzten darauf, dass es nicht erneut zu persönlichen Begegnungen zwischen den Feindeslinien kommt.

 

Zur Eröffnung der Kabinett-Ausstellung am 2. August planen wir eine Museumsnacht mit Schwerpunkt deutscher Kriegseintritt in den Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren „Bis Weihnachten wieder daheim?“  17–24 Uhr

Verborgene Schätze in alten Schachteln - Von der Brautgabe bis zum Kinderspielzeug

Sonderausstellung bis Oktober 2014

Schachteln aus Span, Pappe oder Holz sind seit jeher eine beliebte Verpackung für kleine, liebgewonnene Dinge, nicht nur für den Transport, sondern auch als Aufbewahrungsort. Die Schachtelmacher stellten sie in vielen verschiedenen Formen und Größen her. Insbesondere die Spanschachteln wurden für die jeweilige Verwendung oft kunstvoll dekoriert oder mit farbigen Lithografien beklebt. So entstanden Verpackungen, die viel zu schade für den einmaligen Gebrauch waren, und sie wurden nach der Entnahme des ursprünglichen Inhalts zumeist mit anderen Kleinigkeiten befüllt. Geblieben sind Schachteln einer längst vergangenen Zeit, selten noch mit der Originalbefüllung, aber oft mit überraschendem Inhalt, wenn man sie irgendwo in einem alten Haushalt findet.

Entdecken Sie einige besonders schöne alte Schachteln oder Firmenverpackungen mit den vielen kleinen Schätzen, die uns schon in der Kinderzeit faszinierten, wie die Knopfschachtel der Großmutter oder die alte Spielzeugschachtel, mit der schon viele vor uns gespielt haben.

 

Die Sonderausstellung ist bis zum 13. Oktober 2014 im Weihnachtshaus zu sehen.

 

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