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Strampelchens Geschwister - Puppenlieblinge mit Geschichte

Sonderausstellung vom 1. Mai bis 19. Oktober 2015

Im Sommer 2015 lädt das Weihnachtshaus alle Puppenfreunde und -freundinnen zu einem Wiedersehen mit historischen Puppen aus der Sammlung Neels ein.

Vor fünf Jahren waren "Inge, Hans und Bärbel" mit weiteren Puppen der Firmen Schildkröt, Käthe Kruse und Goebel erstmals im Weihnachtshaus zu Gast. Aus vielfachen Wunsch zeigt Gisela Neels jetzt weitere Stücke aus ihrer umfangreichen Sammlung. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt bei den historischen Schildkröt-Puppen in Originalkleidung. Außerdem werden Puppen-Accessoires gezeigt sowie verschiedene Puppenkleider, -möbel und anderes Spielzeug.

Ein außergewöhnliches Museum

Auf seiner Internetseite shz.de stellt der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag derzeit die außergewöhnlichsten Museen in Schleswig-Holstein vor. Da ist natürlich auch das Weihnachtshaus dabei. Hier geht es zum Artikel.

Bis Weihnachten wieder daheim?

Sonderausstellung zum Thema "Weihnachten im Ersten Weltkrieg"

Anlässlich des hundertsten Jahrestags des Beginns des Ersten Weltkriegs zeigt das Weihnachtshaus bis Mitte 2015 eine Sonderausstellung.

1914 eskaliert das jahrelange Wettrüsten der europäischen Staaten, es ist der Beginn des Ersten Weltkrieges, der sich bis in den November 1918 hinziehen wird. Entgegen der ersten Euphorie der deutschen Bevölkerung, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen zu Weihnachten beendet sind, beginnt ein jahrelanger Graben- und Stellungskrieg, der geprägt ist von Materialschlachten und hohen Verlusten unter den Soldaten. Viele der jungen, oft kriegsfreiwilligen Soldaten fallen schon nach kurzer Zeit. Insgesamt fordert der Erste Weltkrieg zehn Millionen Todesopfer und rund doppelt so viele Verletzte. 

 

Vor diesem Hintergrund sind die Frontberichte, die Liebesgaben an die Soldaten, die den Krieg abbildenden Spielzeuge und patriotischer Christbaumschmuck und Postkarten Zeugnisse einer leidvollen Zeit. Und doch ist das Weihnachtsfest auch in den Kriegsjahren ein Fest, das wo immer möglich in der Familie oder auch an der Front gefeiert oder zumindest mit einigen weihnachtlichen Objekten aus dem Alltag an der Front herausgehoben wird.

 

Das ungewöhnlichste Weihnachtserlebnis des Ersten Weltkrieges ist die unautorisierte Waffenruhe an der deutsch-französischen Front am Weihnachtsabend und am ersten Feiertag 1914. Soldaten, die sonst keine Gelegenheit auslassen, den Feind auf der anderen Seite tödlich zu verletzen, lassen die Waffen ruhen. Sie singen Weihnachtslieder und tauschen im Niemandsland kleine Geschenke aus. Teilweise sind die Kronen der deutschen Schützengräben mit beleuchteten Tannenbäumen bestückt. Ein einmaliges Ereignis in diesem Krieg. In den Folgejahren achten die Vorgesetzten darauf, dass es nicht erneut zu persönlichen Begegnungen zwischen den Feindeslinien kommt.

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