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Seminar zur Geschichte des Marzipans

am 15. Dezember

„Marzipan, eine Geschmacksreise vom Orient an die Nordsee“: Stellen Sie sich vor, Sie reisen von Agadir über Cadiz nach Toledo. Von dort aus geht es über Venedig nach Königsberg und Lübeck.

Der kulinarische Geschichtenerzähler Joachim Opiela nimmt Sie mit auf ein Genusserlebnis für alle Sinne durch die Welt des Marzipans. Schließlich kommen Sie mit süßen Mitbringseln von Ihren Reisezielen bepackt zu einem besonderen Rendezvous mit Pfefferkuchen wieder in Husum an und lüften das Geheimnis der Husumer Weihnachtstorte.

Dieses Seminar soll die Lust auf das Selbermachen von weihnachtlichen Spezialitäten anregen und die Neugier auf den Ursprung und die Geschichte der Zutaten wecken. Die Besinnung auf das Wesentliche des Festes weit von der Hektik soll wieder an die Zeit der unbekümmerten Kindheit erinnern.

Termin: Freitag, 15. Dezember 2017 um 17.00 Uhr
Veranstalter: Joachim Opiela
Ort: Weihnachtshaus Husum
Kostenbeitrag: 44,- €

Feste Zusagen erbeten an Tel. 04841/668 59 08

Der echte Weihnachtsmann besucht das Weihnachtshaus

am 20. Dezember 2017, 14 – 17 Uhr

Der echte Weihnachtsmann „Claudius“ hat sich angekündigt, er macht am 20. Dezember von 14.00 bis 17.00 Uhr Station im Weihnachtshaus. Er ist auf seiner weiten Reise vom Norden her zu den vielen Kindern, die den Weihnachtsabend bereits sehnlichst erwarten. Sonst besucht er immer nur seine Werkstatt im Haus, prüft ob alle Aufträge rechtzeitig fertig werden, und denkt nach, wen er in diesem Jahr auf gar keinen Fall mit einer Bescherung vergessen darf.
Alle Kinder, die sich selbst überzeugen wollen, dass ihre Wünsche auch wirklich beim Weihnachtsmann ankommen, dürfen dem lieben Weihnachtsmann ihre kleinen oder großen Wünsche persönlich vortragen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, darf auch einen Wunschzettel vorbereiten und diesen direkt abgeben.
Der Weihnachtsmann freut sich natürlich, wenn die kleinen Besucher ihn mit einem Lied oder Gedicht überraschen. Dann wird Claudius bestimmt in seinen großen, randvoll mit kleinen Päckchen gefüllten Sack greifen und den Kindern schon vor dem Fest etwas Süßes oder ein kleines Geschenk überreichen.
Hier soll der Besuch beim Weihnachtsmann nicht ein flüchtiger Moment sein, sondern für die Kinder und mit ihnen die Eltern oder Begleiter schon vor dem Fest zu einer unvergesslichen Begegnung mit diesem sagenumwobenen Geschenkebringer werden. Strahlende Kinderaugen erinnern an die Vorfreude aus eigenen Kindertagen, als das Fest noch von wirklicher Vorfreude und Überraschungen geprägt war. Wünsche durften auf fein bemalten oder schön vorgedruckten Wunschzetteln rechtzeitig aufs Fensterbrett zur Abholung durch einen Engel gelegt werden, ein Plätzchen oder ein Stückchen Zucker als Wegzehrung für die Himmelsboten beigelegt. Kleine, oft selbst gefertigte Gaben unter dem Tannenbaum schenkten damals oft mehr Freude als heute, wo die Wünsche aus Sicht der Kinder oft zu Bestelllisten geworden sind.
Anmeldungen zum Besuch beim Weihnachtsmann werden gerne im Weihnachtshaus unter der Telefonnummer 04841/6685908 entgegengenommen.

Hans Christian Andersens Weihnachten

Weihnachtsausstellung vom 11. November 2017 bis zum 14. Januar 2018

Aufzeichnungen und Briefe rund um das Weihnachtsfest dienen seit dessen Anfängen als Quelle zur Forschung über das schönste Fest des Jahres. Wobei man insbesondere in dem Werk der Dichter fündig werden kann. Regionale Festbräuche verbreiteten sich im 18. und 19. Jahrhundert durch privaten Briefwechsel und ausgedehnte Reisen der Schriftsteller nicht nur im Freundes- und Bekanntenkreis, sondern auch über die Grenzen des deutschen Sprachraums ins benachbarte Ausland hinaus und später durch die Auswanderer bis in die „Neue Welt“.

Hans Christian Andersen (1805–1875), der bekannte dänische Märchendichter, war ähnlich wie sein Zeitgenosse Theodor Storm ein begeisterter Freund des Weihnachtsfestes und gilt als einer der Väter der dänischen Weihnacht. Alles beginnt mit einem Tannenbaum bei seinem väterlichen Freund Prof. Hans Christian Ørsted, geschmückt nach schleswig-holsteinischer Tradition wie auf Gut Holsteinborg, wo Hans Christian Andersen selbst im Kreise der adligen Familie viele Jahre später einen Weihnachtsabend erlebt. Fasziniert von diesem mit blauen, weißen und roten Kerzen, goldenen Äpfeln und Nüssen sowie vielerlei selbst hergestelltem Papierschmuck gestalteten Tannenbaum, schreibt er, wieder zu Hause angekommen, für seine Landsleute das berühmte Märchen „Der Tannenbaum“. Weitere Märchen und Erzählungen mit weihnachtlichen Inhalten erscheinen. Wie in vielen seiner Texte thematisiert Andersen die großen sozialen Ungleichheiten zwischen Arm und Reich, die in der kalten und dunklen Jahreszeit rund um das Fest besonders sichtbar werden.

Neben den bekannten Werken verbindet man in Dänemark Hans Christian Andersen mit der alten skandinavischen Weihnachtstradition, Papierschnitte herzustellen und darüber hinaus Jule-Devise zu fertigen. Es handelt sich dabei um kurze Verse, die als Geschenkbeigabe das entsprechende Objekt oder den Beschenkten ins rechte Licht rücken sollten. Fantasievolle und aufwändige Papierschnitte als Schmuck für den Weihnachtsbaum oder als Gastgeschenke für die Familien, bei denen er die Festtage verlebte, sind bis heute gut gehütete Zeugnisse dieser Weihnachtsfeste.

Ähnlich wie Theodor Storm in Schleswig-Holstein wird Hans Christian Andersen zum Vorreiter für dänische Weihnachtsbräuche und Dekoration. Auch wenn die beiden Dichter sich nachweislich nie getroffen haben und auch sonst keinen Kontakt hatten, so wird Andersen viele der Ideen aufgegriffen haben, die von Storm nicht nur in wochenlanger Festvorbereitung umgesetzt, sondern bis ins Detail in seinen Briefen an seine Freunde und damit auch für die Nachwelt festgehalten wurden.

Torkild Hinrichsen, der bekannte Weihnachtsforscher, hat erstmalig die in Deutschland weitgehend unbekannte Seite des Dichters beleuchtet. Mit neuen, eigenen Übersetzungen der bekannten Weihnachtsmärchen und Jule-Devisen aus Andersens Feder und vielen Rekonstruktionen der historischen Papierschnitte stellt er das Verhältnis von Hans Christian Andersen zum Weihnachtsfest in ein neues Licht.  Gleichzeitig schafft er mit seinem reich bebilderten, im Husum Verlag erschienenen Buch „Hans Christian Andersens Weihnachten“ die Grundlage für die diesjährige Sonderausstellung im Weihnachtshaus.

Viele begeisterte Besucher im Weihnachtshaus

Immer wieder bekommen wir viel Lob von Besuchern des Weihnachts­hauses. Dies schreibt Lise Brastrup Clasen aus Dänemark in ihrem Blog www.dukkedroemme.dk über die Puppenausstellung:

Ein außergewöhnliches Museum

Auf seiner Internetseite shz.de stellt der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag derzeit die außergewöhnlichsten Museen in Schleswig-Holstein vor. Da ist natürlich auch das Weihnachtshaus dabei. Hier geht es zum Artikel.